Scooter

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Längst nicht mehr nur für Kinder – Mit dem Scooter auf die Strasse und darüber hinaus

Mal wieder hat es ein Schweizer erfunden. Früher, im Jahr 1999, war es noch unter einem anderen Namen bekannt und ausschliesslich für Kinder gedacht – das Trottinett. Und jetzt? Heute kennt man das zweirädrige Gefährt meist unter den englischen und auch cooleren Begriffen Scooter oder Kickboard und wird auch längst nicht mehr nur von Kindern genutzt. Auch Erwachsene sieht man immer häufiger auf den Tretrollern und sogar im Skatepark sind Scooter mittlerweile akzeptierter als noch vor Jahren. 
In Sachen Ausstattung und Design sind dabei keine Grenzen gesetzt. Vom klassischen Alu-Look bis zu blinkenden Rädern. Zwei- oder Dreirädrig. Klappbar oder robust. 
Doch welcher Scooter ist bei dieser grossen Auswahl der richtige?  
 

Scooter oder Kickboard – gibt es einen Unterschied?

Vorab sollte geklärt werden, ob es überhaupt einen Unterschied zwischen den Begriffen, Scooter, Kickboard und Tretroller gibt. 
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden diese Wörter für alle Fortbewegungsmittel dieser Art verwendet. 
Jedoch gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied. Während der Scooter der zweirädrige Tretroller mit dem „klassischen“ Lenker ist, ist das Kickboard etwas anders. 
Zuallererst ist der Begriff Kickboard sogar als Marke des Schweizer Herstellers Micro Mobility geschützt. Dabei handelt es sich um den dreirädrigen Roller, der oftmals mit einem Knauf als Lenker versehen ist. Dieser Tretroller erinnert stärker an ein Skateboard, da zum einen das Brett, auf dem man steht, viel breiter ist und die Lenkung über die Gewichtsverlagerung funktioniert – wie eben bei einem Skateboard. Dank der drei Räder hat man auf dem Kickboard auch noch mehr Stabilität, weshalb man, besonders in Kurven, höhere Geschwindigkeiten erreichen kann. Gerade für Erwachsene, die nach dem besonderen Kick suchen, könnte dies ein ausschlaggebender Punkt für das Kickboard sein. 
Das Handling beim Scooter ist anders. Hier wird die Richtung nicht mit dem Körpergewicht, sondern durch Drehen des Lenkers eingeschlagen – wie beim Fahrrad. Ob das eine oder andere besser ist, ist meist reine Geschmackssache.
 

Scooter-Spass in jedem Alter

Tretroller sind also etwas für die Grossen und die Kleinen. 
Und wenn wir klein sagen, dann meinen wir auch klein. Denn manche Tretroller können mittlerweile mit einem Sitz versehen werden, damit schon einjährige Kinder in den Genuss von Scooter, Kickboard und Co. kommen können. Durch Anschubsen mit den Füssen kommt das Kind voran und kann sich schon in frühen Jahren an die Bedienung solcher Lenker gewöhnen. Ebenso werden dadurch sowohl die Motorik als auch der Gleichgewichtssinn der Kinder gefördert. 
Damit die ganz Grossen den gleichen Fahrspass wie die jüngeren Cruiser haben, ist die Grösse des Tretrollers entscheidend. Besonders die Höhe des Lenkers und die Fläche des Trittbretts spielen dabei eine wichtige Rolle. Im besten Fall lässt sich der Lenker auf eine Höhe stellen, dass der Fahrer oder die Fahrerin mit fast ausgestreckten Armen danach greifen kann. Muss man einen Buckel machen, um an den Lenker zu gelangen, ist er zu tief. Das kann schwere Rückenschmerzen zur Folge haben. 
Des Weiteren ist die maximale Gewichtsbelastung von grosser Wichtigkeit. Kinder können aufgrund ihres Gewichts nahezu jeden Scooter oder jedes Kickboard fahren. Bei Erwachsenen jedoch spielt dieser Fakt eine grössere Rolle. 100 Kilogramm sollte der Tretroller mindestens tragen können, um für Erwachsene benutzbar zu sein.
 

Mit dem Scooter in der Halfpipe

Wer jedoch glaubt, dass Scooter nur zur vergnüglichen Fortbewegung von A nach B genutzt werden, der irrt. Halfpipe und Co. im Skatepark gehören mittlerweile zum Terrain, das die Tretroller erobert haben. Auch wenn sie nach wie vor nicht von allen Skatern gemocht werden, gehören die Scooter zum Inventar jedes Skateparks dazu.
Um die krassesten Kunststücke vorführen zu können, werden besonders robuste Tretroller verwendet – die Stunt-Scooter. Aufgrund ihrer robusten Bauweise sind sie weder zusammenzufalten noch verstellbar. Wenn man selbst sein Glück in der Halfpipe mit einem Stunt-Scooter versuchen will, gilt als Richtwert: Der Lenker sollte auf der Höhe der Hüften sein.
Skateboarden ist seit 2021 eine olympische Disziplin. Bleibt abzuwarten, wann es bei den Scootern so weit ist.
 

Darf auch nicht fehlen: Schutzkleidung für die Scooterfahrt

Egal, ob für Kinder oder Erwachsene. Für den Weg zur Arbeit oder den Sprung im Skatepark. Auf eines sollte bei der Nutzung eines Scooters nicht verzichtet werden: die passende Schutzkleidung.
Angefangen beim Helm, der den Kopf schützt. Aber auch Schoner für die Handgelenke, Knie und Ellenbogen können bei unerwarteten Stürzen Verletzungen auf ein Minimum reduzieren.
 

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Haben Sie Fragen zu unseren Tretrollern? Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.