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SUP-Berater

Stand Up Paddle kaufen: Das ist zu beachten

SUP Beratung
23. Mai 2022

Wie gross sollte das Board sein? Und passen Inflatables oder doch Hardboards zu mir? Unser Stand-Up-Paddle(SUP)-Berater beantwortet die wichtigsten Fragen zum Board-Kauf.

Welches SUP passt zu mir?

Die Stand-Up-Paddle-Kaufberatung

1. Frage: Wer nutzt das Stand Up Paddle? – Die erforderliche Traglast bestimmen

Als allererstes gilt es zu klären, wer das SUP verwenden wird. Benutzen nur Sie es oder auch Familie und Freunde? Und nehmen Sie für längere Touren evtl. noch Gepäck mit? Achten Sie hier also auf die angegebene Traglast, welche auf keinen Fall überschritten werden darf. Ist die Traglast zu klein, wird das SUP instabil und das Paddeln schwieriger.

2. Frage: Hardboard oder Inflatable (aufblasbar)?

Dies kommt ganz darauf an. Dadurch unterscheiden sich die beiden Arten:

Hardboards:

  • Erfordern mehr Platz zum Lagern (normalerweise 3–3.8 m lang)
  • Erfordern Dachträger – mit ein wenig Übung ist das SUP jedoch schnell auf dem Auto festgezurrt
  • Aufpumpen entfällt
  • Etwas bessere Fahreigenschaften & schnellere Geschwindigkeiten
  • Besser fürs Meer und für Wellengang geeignet als Inflatables
     

Inflatables:

  • Durch optimierte Festigkeit und Steifigkeit sind Inflatables mittlerweile nahezu gleich leistungsstark wie Hardboards
  • Leicht zu transportieren
  • Lassen sich auf Rucksackgrösse zusammenfalten und eignen sich perfekt für den Transport im Auto oder auch im Flugzeug
  • Robuster und weniger anfällig für Kratzer

3. Frage: Wie gross sollte das SUP sein? – Tipps zu Länge, Breite und Dicke

Die Grösse wird normalerweise in englischen Massen angegeben.

Dabei gilt: 1 Foot = 30.48 cm, 1 Inch = 2.54 cm

 

Länge:

Die Länge bestimmt die Geschwindigkeit und den Geradeauslauf. Generell gilt: Je länger das SUP, desto schneller. Ein langes Board (ab 11′) hat zudem mehr Volumen und hat somit auch eine höhere Traglast – ideal für höheres Körpergewicht und längere Touren mit Gepäck.

Ein kürzeres SUP (9–11′) ist perfekt für Einsteiger und wendiger, aufgrund des schwächeren Geradeauslaufs  aber weniger geeignet für lange Touren.

 

Rechenbeispiel:

Ein klassisches SUP von 12′ 6″ entspricht etwa 381 cm.

Breite:

Welche Breite ist die richtige für mich? Dies hängt von Ihrer Erfahrung ab. Es gilt: Je schmaler das Board, desto wackliger.

  • Einsteiger: Hier empfehlen sich breitere SUPs (32–36 Inch), die stabiler auf dem Wasser sind.
  • Fortgeschrittene: Breite SUPs können schnell langweilig werden. Sportlich veranlagte Paddler können hier auf 29 Inch zugreifen, sehr Sportliche auf 25-Inch-Raceboards.

 

Rechenbeispiel:

Ein SUP mit den Massen 12′ 6″ x 32″ ist ca. 81 cm breit.

 

Dicke:

SUPs gibt es normalerweise in 4 oder 6 Inch Breite. Dabei gilt:

  • 4 Inch sind perfekt für Kinder und Leichtgewichtige (< 60 kg)
  • 6 Inch für schwerere Personen
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4. Frage: Wofür nutze ich das SUP? – Welches Board zu wem passt

  • Einsteiger: Hier eignen sich am besten kürzere Allround-Boards (9 bis 11′ und runde Nase)
  • Für lange Touren und solche, die die Herausforderung mögen: Touring-SUPs (ab 11′ und spitzere Nase)
  • Für Rennen: Race-Hardboards (meistens 14′)
  • Für die, die das Spezielle suchen: SUPs für Yoga, Wildwasser, Wing-Surfen, Wing-Folien, Windsurfen

5. Frage: Wo kann ich paddeln gehen?

Fast überall, wo es Wasser gibt. Auf dem See, im Meer, auf dem Fluss. Ausnahmen sind Naturschutzzonen und Gewässer, wo Rudern verboten ist.

 

6. Frage: Was sollte ich mitnehmen?

Das kommt ganz darauf an, was Sie vorhaben.

Was auf jede Tour gehört:

Bei mehr als 300 Metern von der Uferlinie entfernt: eine Schwimmweste pro Person.
Für die Mitnahme von Kleidern, Portemonnaie, Handy:

 

Kleider:

Warme Temperaturen, kurze Touren: Badebekleidung, Boardshorts, UVP-Shirts. Wird’s kälter, sind Neoprenanzüge die perfekte Anlaufstelle.

7. Letzte Frage: Was sollte ich unterwegs beachten?

Das Wichtigste:

  • In Ufernähe und bei Menschen auf Knien fortbewegen
  • Das SUP mit Namen und Adresse des Besitzers anschreiben
  • Und wie oben bereits erwähnt: Ab 300 Metern Entfernung vom Ufer eine Schwimmweste mitnehmen

Ready, stand up, go!

Sind Sie bereit fürs SUP-Abenteuer und haben das perfekte Board gefunden? Informieren Sie sich hier vor dem Ablegen noch über die wichtigsten Regeln. Wir wünschen viel Spass!

 

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