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Fussgymnastik

Fussgymnastik: Die 3 besten Übungen & Produkte für starke Füsse

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13. Dezember 2022

Was ist Fussgymnastik und wofür ist sie gut? Wir erklären das Wie und Warum und zeigen, mit welchen Übungen du deine Fuss- und Zehenmuskulatur stärken kannst.

Wie du deine Füsse stärken kannst

Unsere Füsse tragen uns tagtäglich durch unser Leben, helfen uns über Stock und Stein und legen im Durchschnitt 150 Millionen Schritte zurück – wenn sie denn gesund sind. Während 98% aller Babys mit gesunden Füssen auf die Welt kommen, haben zwei Drittel aller Erwachsenen im Verlauf des Lebens mit Fussproblemen zu kämpfen. Was kann man dagegen tun? Erfahre hier, wie du deine Füsse gezielt trainieren und kräftigen kannst.

Das Ziel: Nicht nur Fussproblemen vorbeugen, sondern auch vor Verletzungen schützen und für eine bessere Haltung sorgen.

Was genau ist Fussgymnastik?

Unter Fussgymnastik werden Übungen zusammengefasst, die die Fussmuskulatur, die Sprunggelenke, Schienbeine und Waden stärken und die Beweglichkeit der Fuss- und Zehengelenke trainieren. 
 

Warum ist Fussgymnastik wichtig?

Fussgymnastik beugt Verletzungen, Schmerzen, Knie- und Rückenbeschwerden vor und verbessert die Haltung und Koordinationsfähigkeit. Die Füsse reagieren durch die Übungen schneller und stützen das Fussgewölbe.
 

Was sind die Vorteile?

Fussgymnastik stärkt die Fuss- und Zehenmuskulatur und hilft dem Gleichgewicht. Zudem hilft sie bei zahlreichen Fussproblemen, so zum Beispiel:

  • bei Ballenzehen / Hallux valgus
  • bei abgeflachtem Quergewölbe, z. B. Spreizfuss, Hallux valgus, Hammer- und Krallenzehen, Achillessehnenprobleme
  • bei Fersenspornschmerzen, Achillessehnenproblemen
  • bei Fussfehlstellungen
     

Neben den speziellen Übungen für die Füsse sind auch weitere Punkte wichtig: Regelmässige Pflege wie z. B. Eincremen und der Verzicht auf schlechtsitzende, drückende oder unbequeme Schuhe. Du bist noch auf der Suche nach dem passenden Schuhwerk fürs Laufen, Wandern, Trekken oder Skifahren? Dann mach doch einfach in einer unserer ausgewählten SportXX Filialen eine kostenlose Fuss- und Laufanalyse.

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Zweibeinig stehen

Mit beiden Beinen auf den Fussigeln stehen und das Gleichgewicht halten. Auf eine aufrechte Haltung achten. Bei Bedarf Gleichgewichtsstörungen ausgleichen.

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In die Knie gehen

Kontrolliertes Beugen der Knie. Rücken möglichst aufrecht halten, die Knie sollten nicht weiter vorne als die Zehenspitzen platziert sein. Gerader Rücken, gerade Kopfhaltung.
 
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Einbeinig stehen

Mit einem Bein auf dem Fussigel stehen und das Gleichgewicht halten. Gerader Rücken, gerade Kopfhaltung. Arme nach vorne. Leicht in die Knie gehen, um die Übung zu erschweren.


Barfusslaufen
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Barfusslaufen

Barfusslaufen entspricht dem natürlichen Laufstil. Die Landung erfolgt automatisch auf dem Mittel- oder dem Vorfuss, weil ein ungedämpfter Aufprall auf der Ferse schmerzhaft wäre. Baue regelmässig am Ende deines Trainings eine kleine Barfussrunde ein. Dadurch wird deine Fussmuskulatur gestärkt. Starte mit dem Barfusslaufen auf weichen Böden — beispielsweise auf einer Wiese oder einem sandigen Untergrund.

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Balance Pad

Einen optimalen Einstieg in das Barfuss-Training bietet ein Balance Pad. Es hat eine sehr glatte, aber trotzdem griffige Oberfläche und ist damit sehr angenehm für die Füsse. Da der Schaumstoff nachgibt, werden Körper und Bewegungsapparat ständig gefordert, um das Gleichgewicht zu halten und die Gelenke zu stabilisieren. Trainiert man mit dem Balance Pad, kann man konditionelle und koordinative Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer und Gleichgewichtsvermögen gezielt schulen. Sie können auch einzelne Übungen in Ihren Alltag einbauen, indem Sie beispielsweise beim Zähneputzen auf dem Balance Pad balancieren.


Kräftigung und Koordination
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1.Geh möglichst weit vorne auf den Fussballen und den Zehenspitzen.
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2. Verlagere das Gewicht nach hinten und geh möglichst weit hinten auf den Fersen.
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3. Geh auf den Aussenkanten der Füsse. Achtung: nicht wegknicken.
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4. Geh auf den Innenkanten der Füsse. Achtung: nicht wegknicken.
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5. Setz dich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden. Zieh die Füsse an und kralle die Zehen ein. Strecke dann die Füsse nach vorne und spreize die Zehen.
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6. Balanciere auf einem zusammengerollten Badetuch.
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7. Versuche, ein Badetuch mit den Zehen heranzuziehen, ohne dass die Fersen die Position verlassen.
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8. Versuche, mit einem zwischen den Zehen eingeklemmten Schreibstift etwas zu zeichnen oder zu schreiben.
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9. Balanciere im Einbeinstand mit geschlossenen Augen.
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10. Pinguin-Stand: Verlagere dein Gewicht abwechslungsweise auf einen Fussballen und verharre so einige Sekunden.